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Wissensmanagement, Konzepte des

Innovationsmanagement

Dieser Beitrag beschreibt die Bedeutung von Innovationen und die Aufgaben des Innovationsmanagements. In einem Modell für ein ganzheitliches Innovationsmanagement werden die zentralen Dimensionen zusammengefasst und aufeinander abgestimmt.

Kompetenzmanagement

Die Entwicklung der Kompetenzen aller Unternehmensangehörigen findet großteils arbeitsintegriert und ausserhalb organisierter Bildungsmaßnahmen statt. Zu den wichtigsten Entwicklungstrends zählen dabei verstärktes Lernen in Kooperation mit Externen und anderen Unternehmen, am Lebenszyklus orientierte Entwicklungsangebote, die Abstimmung mit Laufbahnplanung und Arbeitsplatzgestaltung sowie die Berücksichtigung informell erworbener Kompetenzen Zur Erhöhung der Effizienz und Effektivität der betrieblichen Maßnahmen ist die Erstellung eines systematischen Konzeptes für das Management der betrieblichen Aktivitäten zur Kompetenzentwicklung eine wichtige Voraussetzung.

Organisationale Intelligenz

Organisationen sind sozio-technische Systeme. Sie können sich wie Menschen intelligent oder unintelligent verhalten. Organisationale Intelligenz (OI) bestimmt sich nicht aus der Summe der Intelligenz ihrer Mitglieder, sondern aufgrund ihres Zusammenwirkens. Die Entwicklung von OI ist eine zentrale Aufgabe des Wissensmanagements.

Prozessorientiertes Wissensmanagement

Geschäftsprozessorientiertes Wissensmanagement untersucht die Notwendigkeit zur Orientierung des Wissensmanagements an den Geschäftsprozessen und hat als Ziel, die Wissensverarbeitung in den operativen Geschäftsprozessen zu erkennen und weiter zu entwickeln und so direkt zur Wertschöpfung im Unternehmen beizutragen. Dazu werden sowohl der Prozessablauf als auch die Wissensmanagementaktivitäten entlang der Prozesse untersucht [Remus 2002].

Verteiltes Wissensmanagement

Wissen liegt in großen Organisationen in geografisch verteilter Form vor, wobei der lokale Kontext von Bedeutung ist. Anders als in klassischen Ansätzen versucht ein verteiltes Wissensmanagement, diesen Umstand in angemessener Weise zu berücksichtigen. Hierbei können agentenbasierte Lösungen eingesetzt werden.

Wissensbewertung

Wissensbewertung und –messung sind notwendige Grundlagen für die strategische Wissensplanung und einen geschlossenen Kreislauf des Wissensmanagements. Dabei steht nicht die monetäre Quantifizierung sondern der Abgleich mit zuvor definierten Wissenszielen im Vordergrund. Hierzu fehlen heute, trotz einiger Forschungsanstrengungen, noch weitgehend die geeigneten Methoden und IT-Werkzeuge.

Wissenstransfer

Wissen ist stets subjektiv. Es entsteht durch die Vernetzung von Informationen vor dem Hintergrund des individuellen persönlichen Kenntnis- und Erfahrungshintergrunds. Diese Subjektbezogenheit von Wissen (im Unterschied zu Daten und Informationen) bedeutet, dass der Transfer von Wissen schwierig, aber nicht von vornherein unmöglich ist. Es gibt Strategien, die den Wissenstransfer nachhaltig unterstützen können. Unternehmen gewinnen Wettbewerbsvorteile nicht selten durch überlegenes Wissen (Expertise), dessen Zustandekommen und Weiterentwicklung durch geeignete personelle, organisatorische und technische Hilfsmittel zu begünstigen ist.

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Letzter Abruf: 18.08.2017 03:10
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